Die
ehemalige Grundschule Hermann-Ehlers-Schule sollte für die
Schule für Geistig-Behinderte umgebaut werden. Zur Erfüllung
des Raumprogramms wurde ein Neubau als Anbau an das Hauptgebäude
des Altbaus notwendig. Dieser dreht sich in der Sprache
der gewendelten Treppe des Hauptgebäudes als eigenständiges
nach außen ablesbares Bauteil von innen aus dem Altbau heraus.
Das 50er Jahre-Treppenhaus bleibt im Hauptgebäude Dreh-
und Angelpunkt im Zentrum der Gesamtanlage. In der Geschossigkeit
treppt sich der Neubau zur Vereinigungsstraße ab und schafft
mit der besonderen Eckausbildung durch ein aufklappendes
Dach, wofür die schräge Stahlstütze verantwortlich ist,
einen städtebaulichen Anziehungspunkt.
|
Gesamt
Nutzfläche: 442 m²
umbauter Raum: 1.870 m³
Baubeginn: Sept. 1996
Fertigstellung: Juni 1997
Baukosten: 1,4 Millionen DM
|
|
Nach außen hin erhält die Schule nunmehr ein eigenes Gesicht.
Der Neubau beherbergt die Verwaltung und eine überdachte
Pausenhalle mit Veranstaltungsraum im Erdgeschoss. Es
sind mehrere Raumsituationen möglich. Mit flexiblen Trennelementen
lässt sich ein Teil dieses Raums zur Hinterbühne oder
in einer weiteren Stellung zum Musik- und Rhythmikraum
abtrennen. Mobile Podeste können zu einer Bühnenfläche
zusammengestellt werden.
|